EDITORIAL
WERBEAGENTUR EMDEN, WERBEAGENTUR OSTFRIESLAND, FILMPRODUKTION EMDEN, FILMPRODUKTION OSTFRIESLAND, IMAGEFILM · FOTOGRAFIE · DESIGN · SOCIAL MEDIA · CONTENT MARKETING · MARITIME WERBUNG

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Sie über verschiedenste Projektformen informieren, die wir für unsere Kunden im Auftrag umsetzen. Zum besseren Verständnis haben wir diese in den jeweiligen Bereichen nochmals genauestens unter die Lupe genommen und Ihnen dazu nähere Definitionen bereit gestellt ...

 

VORWORT
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VIDEO oder FILM? Was macht den Unterschied?

 

Beide Begriffe bezeichnen an sich das Gleiche – nämlich Bilder und die damit verbundene Story, das Thema, das Motiv bewegt zum „Ausdruck“ zu bringen. Jedoch klingt Video eher geringschätzig und rückständig, da viele diese Bezeichnung immer noch mit den billigen Videokameras aus den Consumer-Märkten der 80iger Jahre in Verbindung bringen.  
 

Letzteres hat sich jedoch grundlegend geändert. Heute stehen professionelle, digitale Videokameras der "celluloiden" Filmkameratechnik von großen Spielfilmproduktionen qualitativ in nichts mehr nach. Dies` gilt sowohl für Farbauflösungen, für Tiefenschärfen und Kontraste als auch für unterschiedlichste Blenden bei künstlerischen „Belichtungssensitivitäten“.
 

Heutzutage dreht man fast ausschließlich nur noch digital - so auch Hollywood. Die digitale Aufnahmetechnologie nebst dem Angebot an kreativen Nachbearbeitungsmöglichkeiten [PostproductionWare] hat in den letzten Jahren bahnbrechende Fortschritte gemacht, so dass man es den „bewegten Bildern und Geschichten“ nicht mehr ansieht, ob sie nun auf 16mm/35mm Celluloid gedreht oder digital aufgezeichnet wurden. Im Gegenteil - die digitale Auflösung ist mittlerweile stärker als das Trägermaterial Film.
 

FAZIT: Für unsere "bewegten" Produktionen verwenden wir immer noch gerne den allgemein gängigen Begriff 'Film' – die wohl griffigste und auch international bekannteste Bezeichnung, da jeder sofort weiß um was es geht.


EIN GUTER FILM TRIFFT HERZ UND HIRN UND MUSS DIE LIEBE ZUM THEMA VERMITTELN!
DEFINITION EINZELNER FILM- / VIDEOARTEN IN DER VISUELLEN MARKETING KOMMUNIKATION:
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Bewegtbildinhalte haben in den letzten Jahren eine außerordentliche Geltung in der Marketing - und BtoB Kommunikation erlangt. Medialer Content ist in der internen und externen Unternehmenskommunikation inzwischen unverzichtbar geworden und SocialWeb-Konzerne wie Facebook, VIMEO oder YOUTUBE haben sich dabei zu ernstzunehmenden Vertriebskanälen entwickelt.


Ob Image-, Werbe- oder Viralfilme, Bewegtbild ist das Medium mit den aller höchsten Zuwachsraten.

Der größte Teil des weltweiten Internettraffics, so Kai Wermer von Uhura Creative Media, geht auf das Konto von Videonutzung über Web - und mobile Anwendungen. Die aktuelle ComScore-Studie VideoMetrix fand heraus, dass bis dato allein in Deutschland über 46Mio Internetnutzer 7,8Milliarden Videofilme angesehen haben.


Auch die Consumer-Lab-Trends-Studie des Handy-Herstellers Ericsson trifft hierzu folgende Aussage: "Indem die Grenzen zwischen Kommunikation und Medien verwischen, sind Konsumenten mehr als je zuvor bereit, Videofilme in ihre tägliche Kommunikation zu integrieren".


Die fast schon unfassbar hohe Reichweite an Videofilmen hat einen "augenfälliges" Motiv. Nutzer schauen sich lieber Bilder oder Videos an, anstatt zeitaufwendige Texte zu lesen. Darüber hinaus belegt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens ComScore eine enorme Steigerung der Klickwahrscheinlichkeit um 96% bei der Verlinkung von Videoinhalten in Newslettern oder E-mails.

Filme oder VideoClips auf der eigenen Website verbessern nicht nur das Ranking in Suchmaschinen, sondern sind auch die meistgeteilten Inhalte im SocialWeb. Als eines der leistungsstärksten Marketing-Tools gewinnt es mehr und mehr an Bedeutung und erweitert die Toolbox um ein wirkungsvolles und "bewegendes" Instrument.

Gerade im Segment Bewegtbild kann eine gut erzählte Filmhandlung den Konsumenten durch eine packende Inszenierung, eine mitreißende Tonmischung sowie eine inspirierende Bildsprache für nahezu jedes Thema begeistern.

 

 

 

IMAGEFILM


„Bewegendes in Stil und Message formt aus Wort, Bild, Ton ein Image!“

 

„Unsere Reklamezukunft liegt also zweifellos im Film!“
Diese enthusiastischen Worte findet der Reklamefachmann "Weidenmüller" in der Umbruchsituation nach dem Ersten Weltkrieg, um die Entwicklungstendenzen in seinem Beruf zu beschreiben.

 

Wie Recht er doch hatte. Diese Einschätzung sollte sich nach fast hundert Jahren mehr denn je als richtig erweisen.

Heute ist "bewegte" Produkt- und Imagewerbung aus den Marketing-Konzepten der Unternehmen nicht mehr weg zu denken. Besonders die bestehende, dafür hochsensibilisierte MutimediaSzene, die „SocialMediaWeb-Kultur“ - mit ihren immensen Möglichkeiten an Vertriebskanälen sowie den hohen Bandbreiten von Internetanschlüssen - zeigt, dass wir die Grenzen bezüglich der visuellen Unternehmens - und Marketing Kommunikation und den damit einhergehenden, filmischen Gestaltungsmöglichkeiten von „Produkt– und Imagepflege“ lang noch nicht erreicht haben.


Ein Film ist das Medium, das alle medialen Ebenen verknüpft. Er ist in der Lage dem Zuschauer/Rezipienten in kürzester Zeit komplexe Botschaften und Themen emotional, informativ bewegt und unterhaltsam näher zu bringen.

So auch - im besonderen Maße - der Imagefilm >>> Ein Film [so z.T. Wikipedia], der in kurzer Zeit [ca. 03-12min] ein Unternehmen, eine Institution oder eine Marke porträtiert. Das porträthafte verbindet ihn mit journalistischen Filmbeiträgen und Dokumentarfilmen, was ihn dadurch von rein werbender Absicht unterscheidet.


Dem Imagefilm geht es vorrangig [wie sein Name schon verrät :-] um das Image eines Unternehmens und/oder einer Marke.

Es geht ihm um „das große Ganze“ des Unternehmens – um dessen Werte, um dessen Haltung und Ausstrahlung, um dessen Wertvorstellung, dessen Verhaltensweise und Emotionalität. Das Unternehmen kann mit seinem Imagefilm für sich, seine Dienstleistungen und/oder Produkte Bauchgefühle beim Betrachter wecken, Vertrauen aufbauen oder zurückgewinnen, es kann damit Sympathie und/oder Motivation generieren und es nach außen hin deutlich wahrnehmbarer, erlebbarer machen. Es kann sich Identität mit seinem Film verleihen, ein IMAGE aufbauen, welches unverwechselbar ist und in Erinnerung bleibt.

 

Dem Imagefilm stehen sämtliche Formen der Bildsprache und des Bildschnitts dramaturgisch zur Verfügung, was sich im Einzelnen auf die grafische Gestaltung seines Corporate-Screendesigns, auf szenische Auflösungen im Film oder die technischen Möglichkeiten innerhalb der Dreharbeiten oder der Postproduktion bezieht. Dementsprechend aufwendig und komplex können Imagefilme ausfallen, je nach den finanziellen Möglichkeiten, Wünschen und kommunikativen Absichten und Zielen ihrer Auftraggeber.

Bezüglich ihrer Tonalität bewegen sich Imagefilme zwischen informativ und suggestiv, je nachdem ob sie beim Zuschauer stärker auf Informationsgewinn oder auf Imagebildung zielen. Imagefilme können vielseitig [u.a. auf Homepages, auf DVD´s oder USB-Sticks als HandOuts] eingesetzt werden. Sie können online leicht verschickt, veröffentlicht und zwischen Rezipienten auf Social-Media-Plattformen geteilt werden. Zudem eröffnen sie häufig Gespräche mit Kunden oder Interessensvertretern auf Messen oder in Foyers.


Ein guter Imagefilm sollte dramaturgisch gut gemacht, glaubhaft, mit klaren Botschaften und mit „WarenWerten“ kommunizieren. Unwahr-heiten, übertriebene Behauptungen oder lose Versprechungen laufen beim Zuschauer/Rezipienten ebenso „lose“  ins Leere. Wettbewerbs-entscheidend ist, dass die wahre Geschichte über das Unternehmen, dessen Dienstleistungen und/oder Produkt spannend, treffend und wahrhaftig geschildert wird.

Spätestens hier kommen wir, die "MOEVENHERZEN", ins Spiel. Die Wahrheit originell zu erzählen ist unsere Profession, die wir mit Herz, Leidenschaft und voller Überzeugungskraft oft für unsere Kunden in die Tat umsetzen. Nur eine perfekt inszenierte Ehrlichkeit kann langfristig wirken, setzt Energien frei, die Menschen und Marken nicht selten zusammenbringt und sie ein Leben lang miteinander verbindet.

 

 

 

WERBESPOT
 

„Kurz und knapp auf den Punkt gebracht siegt die Merkwürdigkeit!"
 

"Darf ich für 20 Sekunden um Ihre Aufmerksamkeit bitten ...?"
Ein Werbespot, der hauptsächlich noch im TV, zunehmend aber auch im Internet und zu einem kleinen Teil als Vorspann im Kino verwendet wird, sollte in maximal 20-30 Sekunden - also innerhalb von ca. 9 Augenaufschlägen - seine Werbebotschaft bezüglich eines Produkts, einer Dienstleistung und/oder einer Marke vermitteln, bevor er die Aufmerksamkeit des Zuschauers/Konsumenten verliert. Und darin besteht seine Kunst!

 

Der Erhalt der Aufmerksamkeit sollte möglichst durch einen einprägsamen, authentischen, emotionalen, eindrucksvollen oder auch lustigen Filminhalt gewährleistet werden. Je ansprechender und bewegter die Bildsprache, je stärker bleibt er im Bewusstsein des Zuschauers/Konsumenten hängen und erhöht sein Markenvertrauen. Ohne tiefgründig zu beleuchten sollte der Spot anregend, motivierend und spritzig die Neugierde auf das Produkt, auf das Thema oder die Marke lenken und im Idealfall zum Konsum des darin angepriesenen Angebots führen.


Die werbende Absicht verbindet den Werbespot mit dem Imagefilm und anderen, längeren Werbefilmformaten. Seine dramaturgischen und audiovisuellen Mittel sind so vielfältig und aufwendig wie es der jeweils aktuelle Stand der Filmtechnik/Filmproduktionsmöglichkeiten oder der Auftraggeber hinsichtlich der Kosten dafür erlaubt.

 

Wer gute Werbespots schreiben will, muss sein Medium ebenso gut kennen. Er muss die Kernbotschaft, die Zielgruppe, deren Erwartungen und Bedürfnisse klar herausstellen und schließlich vor allem wissen, wie genau und mit welchem „Lebensgefühl“, mit welchem Produkt- oder Markenversprechen, mit welchen Handlungen, Informationen oder Fakten er sie dem Zuschauer vermitteln kann. Er muss wissen, was machbar ist, und wie es gemacht werden kann. Er muss wissen, wann Realfilm, wann Trickfilm die geeignete Technik dafür ist.

 

Am weitesten verbreitet ist der Realfilm. Das liegt nicht an uns, den Filmproduktionsgesellschaften, sondern an den Menschen, für die Filme gemacht werden. „Die meisten Menschen sind weit mehr am Realen als am Irrealen interessiert, auch wenn es um Unterhaltung geht“, so Walter Schönert / Verlag Moderne Industrie.

Übertreibungen und Verzerrungen werden als Abwechslung akzeptiert, als Normalkost jedoch abgelehnt. Man kann täglich Realfilme sehen, aber täglich Zeichentrickfilme wäre unerträglich. Der Realfilm – darüber sind sich die Experten einig – ist die glaubwürdigste Filmtechnik bei einem Werbespot. Der Zuschauer/Konsument kann eine reale und glaubwürdige Verkaufsbotschaft am leichtesten nachvollziehen und auf sein Leben übertragen.

 

"Glaubwürdigkeit? Das ist genau das, was wir wollen", könnte ein Werbungtreibender sagen, "also drehen wir unseren Film mit dem jungen Mädchen, das Körpergeruch hat und von ihrem Freund verlassen wird, als Realfilm." Jedoch wird so ein Grundgedanke, der auf Übertreibung beruht - was durchaus legitim ist - nicht dadurch real in dem ich ihn in "Real" drehe. Als Zeichentrickfilm hingegen kann er attraktiv und überzeugend wirken. Beispielsweise, indem man die Geschichte mit dem verlassenen Mädchen und ihrem Körpergeruch als bewußt übertriebenes Märchen erzählt. Dagegen wäre jedoch verfehlt, reale Situationen mit realen Menschen, die reale Dinge tun, in Zeichentrick darzustellen. Bei irrealer Filmtechnik müssen irreale, überzeichnete Dinge passieren, sonst ist sie wertlos und kläglich.

Ebenso kläglich ist es, wenn in Realfilmen Irreales passiert. Und das passiert laufende Filmmeter leider immer noch recht häufig – auf Kosten der Glaubwürdigkeit und damit auf die Verkäuflichkeit von Werbeinhalten. Denn ist es real, wenn eine Pfanne gezeigt wird, in der zentimeterdick der Schmutz klebt? Ist es real, wenn ein Fußboden wie eine Kunsteisbahn glänzt? Ist es real, wenn eine Hausfrau im feinsten Zwirn ihre Küchenarbeit verrichtet? Ist das zwingend, ist das verkaufsfördernd? Es ist nur eins - eher unglaubwürdig.

Erst die kleinen Unvollkommenheiten, Sensitivitäten machen einen Werbespot real. Es sind all die liebenswerten Unzulänglichkeiten, die selbst einen trockenen Stoff menschlich machen. Und es gehört zu den Aufgaben eines guten Drehbuchautors, "MarketingCommunicators" und/oder Regisseurs, dass solche kleinen "Unperfektheiten" beim Dreh zukünftig noch mehr passieren, sie sollten sogar mehr noch gewollt und eingeplant sein.

 

 

 

VIRALES MARKETING / VIRALFILM

"Im Netz mit Spannung umschlungen entdecken wir die Wirklichkeit in kleinen wie in großen Abenteuern!"

Virales Marketing [manchmal auch als "Virusmarketing" bezeichnet] ist eine Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam zu machen.

Die bekannteste Form von sich im Netz viral verbreitenden Inhalten ist der ViralFilm - so Quelle Wikipedia.

Wenngleich die "epidemieartige" Verbreitung der einer Mundpropaganda ähnelt, ist virales Marketing nicht mit dieser gleichzusetzen, da bei der Mundpropaganda die Initiierung der Verbreitung für gewöhnlich von neutralen Teilnehmern ausgeht. Der Term „viral“ besagt, dass Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb kürzester Zeit, ähnlich einem biologischen Virus, von Mensch zu Mensch weitergetragen werden. Das virale Marketing bedient sich dabei verschiedener Methoden, um die Nachricht zu publizieren, z. B. an Filmclips oder einfachen Beiträgen in Internetforen und Blogs. Die eigens für das Internet vorbereiteten Methoden werden als Virals bezeichnet.

Der Erfolg ist, gemessen am minimalen finanziellen Aufwand, überproportional groß. Zur Erfolgsmessung dienen neben qualitativen Ergebnissen [meist Clippings] auch technische Mittel [z.B. das Tracking von Links, Nachverfolgung der Verbreitung von Videos über Codes, URL-Parameter, etc] die unter anderem auf den Einsatz von Monitoring-Software zurückgreifen.

 

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen des viralen Marketings:

 

A. Beim passiven, viralen Marketing verbreitet der Nutzer die Nachricht allein durch die Nutzung des Produkts. Als Beispiel hierzu wird in der Literatur oft das Unternehmen "Hotmail" genannt. Durch das Einfügen von zwei Werbezeilen am Ende jeder ausgehenden E-mail „P.S. GET YOUR PRIVATE, FREE E-MAIL AT HOTMAIL" wurden die Empfänger auf den kostenlosen Dienst aufmerksam gemacht. Zusätzlich wurde zum Ausdruck gebracht, dass der E-Mail Dienst funktioniert, da ihn der Sender selbst verwendet.
 

B. Beim aktiven, viralen Marketing muss der Verbreiter aktiv die Botschaft selbst verbreiten. Diese Message kann er via E-Mail, z.B. als Einladung zur Homepage, an Freunde und Bekannte versenden.

 

C. Beim werbungsorientierten Ansatz liegt der Schwerpunkt des Viral Marketing auf der Kommunikationspolitik, insbesondere der Werbung. Im Mittelpunkt steht ein hoher Verbreitungsgrad der Werbebotschaft mit diversen möglichen Zielen wie der Steigerung des Bekanntheitsgrads oder der Markenprägung. Dazu als Beispiel die 2006 begonnene Kampagne für einen Standmixer: Der Gründer und Geschäftsführer der Mixerherstellerfirma demonstriert vor laufender Kamera das Zerkleinern von Golfbällen, Handys, Fotoapparaten, Batterien und anderen stabilen Gegenständen des täglichen Gebrauchs in seinem Standmixer bis zur Pulverisierung. Die Videos wurden in sozialen Netzwerken und auf OnlineVideo-Plattformen rapide weiterverbreitet, und das Unternehmen schaffte mit einem Marketingbudget von gerade `mal fünfzig US-Dollar [zuzüglich der zerkleinerten Gegenstände :-] eine Umsatzsteigerung um 700 Prozent. Der Unternehmer wurde dafür von einer Beraterfirma zum Unternehmer des Jahres gekürt.
 

D. Der ganzheitlich orientierte Ansatz bezieht sich nicht nur auf die reinen kommunikationspolitischen Instrumente, sondern kann das Viral Marketing auch für die Funktionen der Marktforschung, der Preisfindung, der Produktgestaltung und andere Aktionen verwenden. Ziel dieses Ansatzes ist es, durch die frühzeitige Einbindung der Zielgruppe einen optimalen Nährboden für das Viral Marketing zu schaffen. Durch die Integration des Konsumenten in den Marktforschungs-, Produktions- und Werbeprozess wird es möglich, eine extrem hohe Identifikation mit dem Produkt herzustellen, um den viralen Marketingprozess positiv zu unterstützen. Gelingt es einem Unternehmen, Meinungsführer seine Zielgruppe in diesem Marketingprozess zu aktivieren, kann er damit Absatzsteigerungen zwischen 10 und 30 Prozent herbeiführen.

 

Seeding [impfen oder aussäen] bezeichnet das strategische und ziel(gruppen)gerichtete Platzieren und Verbreiten viraler Botschaften in einem relevanten Online- und Interessenumfeld. Neben einer effektvollen Kreatividee ist eine ausgeklügelte Seedingstrategie inzwischen entscheidend für den Erfolg einer viralen Marketingkampagne. Die Platzierung der Werbebotschaft erfolgt beispielsweise über Video-Sharing- oder Picture-Sharing-Portale [zum Beispiel YouTube, Flickr und viele andere] sowie über themenrelevante Blogs, Foren oder Internetseiten.

Spezialisierte Agenturen, sogenannte Seeding-Agenturen, platzieren und verbreiten virale Inhalte im Netz. Durch ihren Zugang zu einem vielschichtigen Netzwerk von Meinungsführern und Trendsettern platzieren sie die Botschaften zielgruppenspezifisch und implizieren somit eine gewisse Popularität, sodass sich die Werbebotschaften irgendwann von selbst verbreiten. Die am häufigsten genutzten Verbreitungsformen viraler Botschaften sind „schnelle“ Medien wie Social Media, Chats, Instant-Messengers oder E-Mails.

 

Wann wird denn nun ein Video zu einem Viralfilm? Hier ein Beitrag, der es wert ist zu teilen ...

Immer wieder heißt es von vielen Kunden: Wir wollen einen Viralfilm machen. Also wird ein Film gedreht mit einer vermeintlich lustigen Story. Dieser wird der PR-Agentur dann vorgesetzt, mit dem Hinweis: Bitte viral verbreiten.

Da heißt es also erst `mal durchatmen, kurz innerlich lächeln, sich fassen und dem Kunden erklären, dass sein „Viralfilm“, den er für 15.000 Euro hat drehen lassen [in 99,9% der Fälle] höchstwahrscheinlich einfach nur ein ganz normaler Film bleiben wird, statt zum Viralfim aufzusteigen.

Dann beginnen die Diskussionen, das man das Video doch wunderbar bei YouTube hochladen kann und man es dann an Blogger schicken könnte. Tjaaaaa, hier ist jetzt Erklärungsgeschick gefragt, um dem Kunden zu vermitteln, dass es so einfach nun `mal nicht funktioniert. Schließlich wäre dann ja jeder Film ein Viralfilm … und schon hätte sich das ganze Prinzip von selbst erledigt.

 

Also worauf kommt es an, damit ein Video die Chance [!] hat sich zu einem sich viral verbreitenden Film zu entwickeln?

Drei Punkte sind entscheidend: 1. Agenda-Setter - Einflussreiche Blogger, die das Video pushen oder Websites, die den Film vorstellen. Die ersten begeisterten Zuschauer sind die wichtigsten, denn sie sorgen für die weitere und fortlaufende Verbreitung des Films. 2. Verbreitung - Wenn das Video begeistert, dann taucht es immer wieder im „online“ auf. Zu verschiedensten Zeitpunkten entdecken immer wieder neue Zuschauer den Film und verbreiten ihn weiter, das führt zu dem gewünschten Buzz. 3. Der Überraschungseffekt - Zuschauer sehen das Video und es hält einen Überraschungseffekt bereit, der dafür sorgt, dass das Bedürfnis entsteht diesen Film unbedingt weiterzuleiten. Dieser Überraschungseffekt kann eine unerwartete Wendung zum Ende des Films sein, kann aber auch eine besondere Emotionalität sein, die beim Zuschauer erzeugt wird.

Letztlich muss das Filmmaterial stimmen, denn nur dann hat ein Video überhaupt die Möglichkeit sich zum Viralfilm zu entwickeln. Und ja, ein Film kann natürlich durch eine PR-Agentur gepusht werden, aber ob nun einmal die Zuschauer das kleine Filmchen ebenso interessant finden, wie die Macher …? Das ist schlichtweg nicht kalkulierbar, für niemanden.

 

MUSIC CLIP
 

"Der Song ist der Titelheld & der Clip macht die Musik!"
 

MusikVideos/MusicClips sind in erster Linie ein Marketing-Instrument der Plattenfirmen und dienen zur Verkaufsförderung von Singles, zu der sie produziert werden, nachgelagert auch zum Imageaufbau von Künstlern und zur Verkaufsförderung der Alben, auf dem die entsprechenden Musikstücke erscheinen.

 

Zum Teil werden Musikvideos als Gesamtkunstwerke geschaffen, bei denen die Bilder, die Bildsprache und Inszenierung ein vollwertiger Teil des Werkes sind. Musikvideos nehmen im Fernsehen wie auch im Internet eine einmalige ökonomische Zwitterposition ein. Sie sind Werbefilm und Inhalt zugleich oder Werbung, die Werbeeinnahmen bringt.

Wenn ein Überangebot an Musikvideos existiert, die den Sendern zum Abspielen angeboten werden, erzeugt dies einen Druck auf Produzenten und Labels, ein möglichst attraktives Produkt herzustellen. Unattraktive Musikvideos werden nicht gespielt, weil sie sich im Werbeumfeld schlechter vermarkten lassen. Einen Grundstandard bezüglich der filmischen Attraktivität und Qualität setzt dabei die Mehrheit der internationalen Musikvideos, die mit zum Teil erheblich höheren Budgets hergestellt werden als die für den heimischen Markt.


Das Internet ist seit Mitte 2000 dabei, das Fernsehen als Leitmedium für Musikvideos abzulösen. Es bietet einige medienspezifische Vorteile. Portale wie YouTube ermöglichen einem Hersteller von Musikvideos das direkte Hochladen seiner Inhalte ohne dass er sie einem Sender anbieten müsste, der sie möglicherweise gar nicht oder zu wenig spielt.

Via Internet ist das Publikum direkt erreichbar, User-Feedback in Form von Nutzerzahlen und Kommentaren ist ebenfalls direkt verfügbar.

Über den „LongTail“ des Internets kann jedes noch so spezifische Nischenprodukt sein ganz spezielles Publikum finden und ist nicht darauf angewiesen Bestseller oder massenkompatibel zu sein, nur um überhaupt von einem Sender gesendet zu werden. Konsument ist in Internetzeiten potenziell jeder, der über einen Internetanschluss verfügt - und nicht mehr nur wer einen bestimmten Fernsehsender in einem bestimmten Kabelnetz zu einer bestimmten Uhrzeit einschaltet. Das macht weltweite Hits möglich wie z.B. Psys „Gangnam Style“ aus dem Jahr 2012, das erste Musikvideo, das auf YouTube die Grenze von einer Milliarde Views überschritten hat.

 

 

EPK - ELECTRONIC PRESS KIT
 

"Auch ein Kunstwerk oder Künstler braucht einen "Anzug" mit dem es/er attraktiv daherkommt!"

Ein Electronic Press Kit (EPK) ist eine Pressemappe in elektronischer Form - in Abgrenzung zur gedruckten Pressemappe - und kann sich auf einer CD, DVD oder Website befinden. Es richtet sich an Journalisten und/oder Redakteure elektronischer Medien wie Radio, Fernsehen und Internet.

 

EPKs werden insbesondere für Kinofilme und Musikprojekte hergestellt. EPKs sollten die inhaltlichen, formalen und technischen Anforderungen aller in Frage kommenden audiovisuellen Medien erfüllen - um den Sendern eigene Dreharbeiten für die Berichterstattung zu ersparen. Enthalten sein können Interviews mit Cast und Crew, Szenen- oder Konzertausschnitte sowie Schnittbilder, bzw. Beauty Shots.

EPKs können von Journalisten und/oder Redakteuren aufgearbeitet werden, etwa durch die Auswahl bestimmter Szenen und inhaltlichen Reihenfolge und/oder in Kombination mit eventuell eigenem Material. In Form von redaktionellen Radio- oder Fernsehbeiträgen kommen dann die Inhalte von EPKs beim Konsumenten an.


Das Ziel eines Electronic Press Kit ist es - im Gegensatz zur bezahlten Werbung - ein Produkt im Rahmen einer redaktionellen Berichterstattung vorzustellen.

 

                                                                                   

 

 

FOTOGRAFIE IN DER WERBUNG 

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„Ein gutes Bild sagt mehr als tausend Worte!“

 „One Picture Is Worth A Thousand Words“ Fred R. Barnard, Printers’ Ink. 08.12.1921

In den Images der Werbung, den „großen Verführern" wie sie Vance Packard einmal nannte, geht es grundsätzlich darum Zielgruppen und Kunden eine visuelle „Abbildung“ über Gefühle, Attribute, Produkte, Dienstleistungen oder allgemeine Informationen zu geben.

Lebenssituationen, Leitbilder und Vorbilder werden kompetent, seriös oder cool, sportlich, relaxed oder dramatisch, witzig, preisend oder bedauernd, abenteuerlich, liebenswürdig oder elegant in Szene gesetzt und lassen sich heutzutage mit Hilfe der digitalen Fotografie ohne größeren Aufwand höchst anspruchsvoll produzieren.

In der visuellen Marketing Kommunikation sind Fotografien nicht wegzudenken. Sie übernehmen die Funktion eines „Botschafters“. Sie übertragen Stimmungen und wecken Interesse, Ansprüche und Kaufbedürfnisse. Die Werbefotografie ist plakativ und effektvoll sowie als Bildmittel leicht und sekundenschnell zu erfassen und zu verstehen. Zudem sind Fotografien auffälliger und können beim Betrachter sofort eine Signalwirkung erzielen, die im Gedächtnis besser hängen bleibt.


In der Regel werden bei einem Shooting kurzfristig zielführende Bildergebnisse erschaffen, welche im Detail - über die Locationwahl, die Beleuchtung, über Farbgestaltung, Makeup, Accessoires, über Posings und Typen bishin zu Belichtung, gestalterischen Elementen und Perspektiven - akribisch geplant, vorbereitet und entsprechend professionell umgesetzt werden. Nachträglich kann durch eine digitale Bildbearbeitung die Bildgestaltung und -wirkung weiter positiv beeinflusst oder fiktive Situationen mittels digitaler Fotomontage kombiniert oder sogar verfremdet werden. Dem kreativen Auge sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Der Werbefotografie kann man sich heute kaum entziehen. Man begegnet der Werbefotografie nahezu überall. Ob in Bussen und Bahnen, auf Bahn- und Flughäfen, in Zeitungen oder Illustrierten, auf Produktverpackungen oder auf Plakaten, in elektronischen Medien und selbst in unseren Briefkästen trifft man in Form von Flyern oder Prospekten auf sie.

Wer heute Werbung und Verkaufsförderung betreibt braucht für seine Kampagnen aussagekräftige, eindrucksvolle Bilder. Bilder die ihn, sein Unternehmen, dessen Produkte, Informationen und Angebote ins richtige Licht setzen und für ihn - ohne viel Worte – "ansehnlich" sprechen.


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"Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen – durch das Fenster der Seele, das Auge." - Mario Cohen

 

CORPORATE DESIGN  

„Designing a image is designing a relationship.“ Steve Rogers, Interaction Designer

Der Begriff „CD-Corporate Design“  [Corporate = vereint, körperschaftlich, korporativ sowie Design = entwerfen, skizzieren, gestalten] ist eine Wortschöpfung der Wirtschaftswissenschaften, die in der Betriebswirtschaftslehre seit den 80er Jahren gebräuchlich ist. Sie ist ein Element der „Corporate Identity = CI“, der Unternehmensidentität.

 

Als einer der Pioniere des Corporate Designs gilt der deutsche Architekt, Maler, Grafikdesigner und Typograph Peter Behrens [1868–1940], der zwischen 1907 und 1914 als künstlerischer Berater für die AEG zum ersten Mal konsequent ein einheitliches „Firmengesicht“ anstrebte.

Von der Persönlichkeit zur Marke hieß der Weg, mit dem Hans Domizlaff [1892–1971] in den 30er Jahren dieses Denken dann in den Unternehmen verankerte. Die Identität eines Unternehmens sollte allein über die identifizierbare Marke [neudeutsch Branding] erreicht werden - dadurch werden Hersteller und Marke zu einem Synonym.

Corporate Design erschöpft sich nicht in Gestaltung und Nutzung eines Firmenzeichens [Logo, Wortbildmarke] sondern schließt die einheitliche Gestaltung aller visuellen Komponenten eines Unternehmens zu einem unverwechselbaren Erscheinungsbild ein:

C Wortbildmarke/LogoSignet [Branding], O Corporate Graphic Design [Kommunikations- und Grafikdesign bei Geschäftspapieren, Werbemitteln, Verpackungen, Internetauftritt], R Corporate Typography [Typographie speziell in der Wortbildmarke, grundsätzlich wiedererkennbar und gut lesbar], P Corporate Pictures & Key Visuals [Bilder, Symbole, Motive - bewegt, unbewegt], O Corporate Colors [Farben], R Corporate Industrial Design [Produktgestaltung], A Corporate Architecture [Außen- und Innenarchitektur], T Corporate Fashion [Firmen-, Dienst,- und Arbeitsbekleidung], E Corporate Materials [Materialien für Workshops, Insentives etc].


DAS CORPORATE DESIGN IST DIE VISUELLE SEELE UND IDENTITÄT EINES UNTERNEHMENS.

Ein gutes Design schafft einen hohen Wiedererkennungswert, stärkt ein einheitliches Erscheinungsbild und erreicht in der Öffentlichkeit gegenüber dem Wettbewerb eine deutliche Abgrenzung. Dazu kann das Corporate Design die innere Haltungen und Wertvorstellungen [Verantwortungsbewusstsein, Umweltbewusstsein, Qualitätsanspruch] des Unternehmens nach außen hin deutlich wahrnehmbarer machen.

Die Durchgestaltung führt zu Verwandtschaft aller kommunikativen Maßnahmen und somit zu Kontinuität im Auftreten nach innen und außen [vertrauensfördernd, glaubwürdig]. Desweiteren kann die Effizienz von Einzel- und Werbemaßnahmen erhöht und dem Initiator solcher Aktionen eindeutig zugeordnet werden [Synergieeffekte]. Das Corporate Design ist sogar in der Lage Mitarbeiter zu motivieren sowie Wohlbefinden und Sympathie zu steigern. Angestellte können sich mit der Firma identifizieren und das Image des Unternehmens nach außen tragen. In diesem Zusammenhang spricht man von der Übereinstimmung zwischen Unternehmensgeist und Unternehmensgeste.

Corporate Design umfasst also die einheitlich visuelle Darstellung eines Unternehmens nach innen und nach außen und ist Bestandteil der strategisch geplanten und operativ eingesetzten Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens - auf Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines damit klar definierten Images.
 

FAZIT: Ein Corporate Design ist ein grafisches Gesamtbild, welches möglichst folgende Kriterien erfüllen sollte: Aufmerksamkeitswert und Prägnanz, Einzigartigkeit und Wiedererkennungswert, Langlebigkeit, Variations- und Ausbaufähigkeit, Ästhetik, Zeitgeist sowie Emotionalität.


Die Entwicklung eines Corporate Design bedeutet, ein Unternehmen in seiner Individualität zu begreifen, um ihm durch die Gestaltung eines "Gesichts" eine visuelle, erlebbare Identität zu verleihen, die unverwechselbar in Erinnerung bleibt. Bevor jedoch Gestaltungsmerkmale erarbeitet und festgelegt werden, ist das ggf. bereits schon vorhandene Erscheinungsbild unter dem Aspekt von neu gewonnenen Informationen zu überprüfen [Analyse des Images, neu definierte Grundsätze]. Im nächsten Schritt ist zu überlegen, welche Erneuerungen im Erscheinungsbild den gewünschten, optischen wie qualitativen Mehrwert erzielen.

 

Eine wesentliche Erleichterung dieser Arbeit stellt die Reduzierung der Unternehmensphilosophie auf eine Kernaussage dar. Dieser Vorgang des „AUF-DEN-PUNKT-BRINGENS“ entspricht einer alten Kommunikationsstrategie: Der Empfänger einer Botschaft kann eine knappe, zentrale Aussage erkennen, lernen, behalten und sich mit ihr eventuell identifizieren. Dagegen hinterlässt eine Mischung gleichgewichtiger Informationen eher ein diffuses Bild. Diese Erfahrung war wohl auch die „Mutter aller Slogans", also der Kernaussagen, die Firmen häufig in Verbindung mit ihrem Signet verwenden.

 

 

 

GRAFIK DESIGN


„Graphic design will save the world right after rock and roll does.“ David Carson, Designer

Grafik Design ist der Begriff für die grafische Gestaltung von materiellen, virtuellen oder computergenerierten zweidimensionalen Flächen, für die Gestaltung visueller Publikationsmedien und Informationsträger mittels Typographie, Bild- und Farbkomponenten. Grafikdesign ist das Medium, Sprache und Gedanken unter Anwendung künstlerischer und technischer Mittel visuell darzustellen sowie theoretische Zusammenhänge sichtbar, lesbar und augenscheinlich vermittelbar zu machen.


Grafikdesign ist heute ein Mediator in nahezu allen Lebensbereichen, u.a. in der Politik und Ökonomie, in der Wissenschaft und Kultur.

Als Grafikdesignleistungen werden beispielsweise die Planung, Gestaltung und Realisation von Benutzeroberflächen, von Zeitschriften und Büchern, Geschäftspapieren und -berichten, Orientierungs- und Leitsystemen, Plakaten, Flyern und Prospekten, TV-und Filmprojekten, Verpackungen oder Websites verstanden - unabhängig davon, ob sich ein grafischer Entwurf virtuell, materiell, bewegt oder unbewegt darstellt.

Wahrscheinlich ist die Wortschöpfung „Graphic Design“ in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts an der US-amerikanischen Ostküste, insbesondere in der New Yorker Zeitungsverlags- und Werbeagenturszene um die „Madison Avenue“ etabliert worden. Der Begriff wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von den ersten Agentur- und Verlagstypographen sowie Gebrauchsgrafikern verwendet, die sich selbst als „Type Director“ später auch als „Art Director“ bezeichneten. Sie verstanden „Graphic Design“ als Synonym für gebrauchsgrafische Arbeiten, die sich durch ihren neuen, unorthodoxen grafischen Stil deutlich von der traditionellen „Commercial Art“ und der Typographie traditioneller Verlagshäuser unterschied.

 

* An dieser Stelle lieben Dank an Wolfgang Beinert / Textquelle Typolexikon


 

 

LOGO / SIGNET DESIGN

 

„Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann.“ Kurt Weidemann, Typograph, Gestalter

Zeichen bestimmen unser Leben und ihr Stellenwert darin ist nicht zu unterschätzen.

So sind das Signet und das Logo [in seiner Unterform] heute zu den wichtigsten „Erkennungszeichen“ von Unternehmen und Organisationen unterschiedlichster Branchen und Ausrichtungen geworden, sowie von Privatpersonen oder Produkten. Ein Logo ist ein grafisches Zeichen [Signet], das ein bestimmtes Subjekt repräsentiert – es kann als reine Bildmarke, Wortmarke oder Wort-Bild-Marke gestaltet sein und ist der wesentliche Bestandteil des visuellen Erscheinungsbildes [Corporate Design] oder der Identität [Corporate Identity] des Urhebers und/oder Rechteinhabers.

Das Wort Logo leitet sich indirekt vom vieldeutigen griechischen Begriff Lógos ab, was unspezifisch Wort und Rede sowie deren Gehalt [Sinn] bedeutet, aber auch das geistige Vermögen und was dieses hervorbringt [Vernunft].


Das grafische Erscheinungsbild eines Logos/Signets sollte „augenblicklich“ erfassbar sein, umso besser prägt es sich ein und umso prägnanter ist seine Wiedererkennung. Im günstigsten Fall sollte auf den ersten Blick darauf die Philosophie sowie das Kerngeschäft des betreffenden Unternehmens vermittelt werden.

 

Es sollte in allen Größen, in schwarz/weiß sowie ein- und mehrfarbig funktionieren. Die Verwendung unterschiedlichster Schriften und/oder zu vieler Details sollte vermieden werden, da sie seine Darstellung stark einschränken und die Erkennung sowie seine eindeutige Identifikation erheblich erschweren. Die grafische Gestaltung eines Logos sollte sich auf das Wesentliche beschränken und ihren Fokus, unter der Prämisse „weniger ist mehr“, auf das Reduzieren von Komplexität.  

 

„Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“ Antoine de Saint-Exupéry, Schriftsteller, aus „Terre des Hommes“, 1939

Die Einzigartigkeit eines Unternehmens macht es unverwechselbar, so sein Logo – es steht als krönendes Markenzeichen dafür und ist das Kernelement seines Corporate Designs. Es sorgt dafür, dass seine Dienstleistungen und/oder Produkte, seine Qualitäten, sein Lifestyle, klar und eindeutig seinem IMAGE zugeordnet werden können.

 

 

 

 

WEB - TEMPLATE - SCREEN DESIGN

"True interactivity is not about clicking on icons or downloading files, it’s about encouraging communication." Ed Scholssberg

„Das entwerfen einer Website ist eine Mischung aus Lara Croft und Lego!“
Pascal Leroy, Gründer der belgischen Werbeagentur group94 vergleicht in dem Buch „Erfolg im Web“ Webdesign mit Lara Croft und Lego. Lara Croft, weil Webdesign bedeutet, Lösungen für Probleme zu finden, die scheinbar unlösbar erscheinen. Lego, weil man bei Webdesign nach dem Baukastenprinzip vorgehen muss.


„Websites sind nicht mehr einfach nur Websites!“

Webdesigner Eric Jordan, Gründer der Webagentur 2Advanced Studios, geht davon aus, dass Websites heute weit mehr bieten müssen, als nur Informations-bereitstellung. Websites sind seiner Meinung nach Marketingmaschinerien und müssen daher ein umfassendes Medienerlebnis bieten um erfolgreich zu sein.

„Das Interface sollte wie ein klassischer britischer Butler sein. Er ist stets zur Stelle, hält sich aber immer im Hintergrund!“

Der Kreativkopf der Werbeagentur Big Spaceship Michael Lebowitz, äußert sich im Buch „Erfolg im Web“  zum Thema Interface und Design. Er vergleicht dabei gelungenes Interface-Design mit einem Butler und plädiert somit für Zurückhaltung beim Entwerfen einer Webseite. Es darf niemals dazu kommen, dass eine Webseite ihren Besucher verwirrt.

 

Ein Internetauftritt ist heutzutage auch für kleine und mittelständische Unternehmen unabdingbar. Neben der Unternehmensdarstellung für Geschäftspartner und potenzielle Kunden dient er vermehrt als zusätzlicher Vertriebskanal, dessen Bedeutung stetig zunimmt. Die Website eines Unternehmens prägt dabei dessen Image bei den Besuchern und stellt ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung dar. Eine professionelle Website trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern und wird damit zu einem immer wichtigeren Erfolgsfaktor. Es gibt jedoch zahlreiche Faktoren, die bei der Website-Gestaltung beachtet werden müssen. Kunden entscheiden schon nach wenigen Klicks, ob sie auf einer Website bleiben oder nicht. Eine ansprechende Gestaltung sowie eine hohe Betriebssicherheit des Online-Auftritts sind daher von besonderer Bedeutung. Neben inhaltlichen/gestalterischen Aspekten dürfen auch technische, organisatorische und insbesondere rechtliche Gesichtspunkte nicht unberücksichtigt bleiben.

Webdesign umfasst die gesamte Gestaltung einer Website, angefangen von der Form bis zum endgültigen Design. Bevor Layout und Design einer Internetpräsenz umgesetzt werden, muss man sich auf die Technik und Präsentationsform festlegen. Dabei müssen Elemente der visuellen Kommunikation, Benutzerfreundlichkeit, Form und Aufbau, sowie Suchmaschinentauglichkeit, Auszeichnungssprache [HTML/XHTML], Ergänzungssprache [CSS] oder Scriptsprache [PHP] beachtet werden - denn ein gutes und perfektes Webdesign macht den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg.


Schnelligkeit, Bedienbarkeit sowie die Aufbereitung der Inhalte bestimmen den Erfolg von Webseiten in der Zukunft. Webseitenbesucher erwarten Qualität und eine funktionierende Benutzerführung – im Desktop-Bereich, genauso wie im mobilen Segment. Responsives Design wird daher immer mehr an Bedeutung zunehmen. Dabei bilden die technischen Innovationen bei den Endgeräten und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten die entscheidenden Einflussfaktoren hinsichtlich der Erstellung von Webauftritten. Es ist wichtig die Webseitenauflösung flexibel auf alle Endgeräte hin zu optimieren – dadurch werden langfristig gesehen mobile Besucher dazugewonnen und die Absprungrate der Webseite verbessert.

 

Kommunikation lässt sich auf eine vereinfachte Formel herunter brechen: Ein Sender möchte einem Empfänger über ein Medium eine Botschaft übermitteln. Das Medium stellt in diesem Fall das Internet beziehungsweise die Webseite dar. Vergleichbar zu einem Print-Produkt muss die Botschaft für den Empfänger visualisiert werden. Gleichzeitig gilt es den Besucher der Webseite angemessen durch das Angebot zu führen. Diese technische Umsetzung der Kommunikationsziele ist eine Kernaufgabe des Webdesigns. Webdesign ist aber nicht nur allein die technische Gestaltung mit allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln und Elementen. Webdesign ist auch der gezielte Aufbau einer Handlungsebene, auf der alle Teilnehmer der Kommunikation miteinander wertschöpfend interagieren können. Der Begriff „Webdesign“ ist daher etwas irreführend gewählt, da er vermuten lässt, dass es nur um die Gestaltung der „Verpackung“ geht.

Webdesign ist aber interdisziplinär und durchaus weitreichender.


Es ist unstrittig, dass die visuelle Kommunikation bei der Gestaltung eines Internetauftrittes eine zentrale Rolle einnimmt. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um eine private Homepage, einen Shop oder eine Verbands-, Vereins- oder Unternehmenswebseite handelt. Jeder Betreiber einer Webseite hat den Wunsch nach Kommunikation unterschiedlichster Ausprägung und möchte bestimmte Reaktionen beim Besucher auslösen. Die Anlehnung der Webseite an beispielsweise die Corporate Identity eines Unternehmens ist ein Grundpfeiler des Webdesigns. Kreativität ist trotz bestimmter Vorgaben, z.B. die der Benutzerfreundlichkeit - der sogenannte „Usability“, eine der wichtigsten Eigenschaften eines Webdesigners.

 

Mit welcher Vorgehensweise entwickelt man denn nun ein gutes Screendesign?

 

Der erste Schritt ist das so genannte Benchmarking. Hier werden in Recherchearbeit Informationen über die Branche des Kunden, das Thema der Aufgabenstellung und allgemeine Informationen der Marke gesammelt und analysiert.

Im nächsten Schritt beginnt der Aufbau einer Seite anhand bestimmter Standards. Einer dieser Standards ist der sichtbare Bereich, also der Bereich, den Nutzer als erstes beim Betrachten einer Webseite erkennen können, ohne scrollen oder zoomen zu müssen. Die Größe des sichbaren Bereichs ist abhängig von der Auflösung des verwendeten Bildschirms. Da eine der kleinsten Auflösungen, mit der gesurft wird, 1024*768 Pixel ist, sollten sich die wichtigsten Elemente der Webseite in diesem Bereich befinden. Es hat sich bewährt, das Logo des Anbieters beispielsweise immer in der linken oberen Ecke zu positionieren. Außerdem muss die Navigation immer sichtbar und schnell verfügbar sein.

 

Wenn das Grundgerüst des Screendesigns steht, folgt der Feinschliff - indem markenspezifische Eigenschaften, wie Farbwelt und Leitbild des Kunden, herausgearbeitet werden.

 

 

 

ON AIR DESIGN

 

„Design ist unsichtbar aber „fühlen“ sollte man es können, damit es lebendig wird". Rob

 

Mit On Air Design [kurz OAD] wird das visuelle Erscheinungsbild eines Fernsehsenders oder einer Sendung bezeichnet, ähnlich dem Corporate Design eines Unternehmens. Zappt der Zuschauer durch die Kanäle, sollte er innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde erkennen, welches Fernsehprogramm auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Erscheinungsbild eines Programms:

Das allgemeine Erscheinungsbild eines Programms umfasst meist das Logo/Signet, eine markante Farbgebung, sowie die Typografie und die Anordnung der einzelnen Gestaltungselemente auf dem Bildschirm. Eine spezielle Aufbereitung des Ton- und Bildsignals ist eine weitere Möglichkeit einen Fernsehsender eindeutig identifizierbar zu gestalten. Erscheinungsbilder [OnAirDesign] werden sowohl für einen Fernsehsender entwickelt, als auch für Fernsehsendungen. Für die Gestaltung einer Fernsehsendung sind sowohl das Erscheinungsbild des Senders als auch das der jeweiligen Sendung zu beachten.

 

Eigenwerbung eines Senders:

Die Eigenwerbung eines Senders wird auch OnAirPromotion genannt. Mittels kurzen Film- oder Animationssequenzen wird auf bestimmte Sendungen hingewiesen. Dies können Trailer oder Teaser sein. Früher bestanden Programmhinweise aus einfachen Schautafeln mit Text. Durch die Notwendigkeit, Zuschauer für den Sender zu gewinnen bzw. dauerhaft an den Sender zu binden, um eine möglichst hohe Einschaltquote zu erlangen, werden Programmhinweise und Kompetenzspots inzwischen sehr aufwendig produziert. Die Corporate Identity  wird  unter  anderem  auch durch  das  OnAirDesign umgesetzt. OnAirDesign wird häufig der Postproduktion zugeordnet, obwohl es sich nicht um eine Nachbearbeitung handelt, sondern vielmehr um eigens produzierte, visuelle Elemente. Neben Filmausschnitten der anzukündigenden Sendung werden Elemente aus dem Visual-Effects-Bereich [2D-, 3D-Animationen, Compositing] mit typografischen Elementen verbunden, dies ist wiederum auch als Motion-Design bekannt.


Weitere Anwendungsbereiche:

Elemente und Techniken des OnAirDesigns werden zunehmend in den vielfältigsten Produktionen eingesetzt. In Werbefilmen wird das Erscheinungsbild der Marke mit grafischen und typografischen Mitteln umgesetzt. Für NonFictionProduktionen [Nachrichtensendungen, Reportagen, wissenschaftlichen Sendungen etc.] werden komplexe Zusammenhänge mit den Mitteln des OnAirDesigns visualisiert.

 

UI / UX DESIGN

"Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann". Antoine de Saint-Exupéry, 1939


UI und UX sind beide eng miteinander verwoben und existieren selten ohne einander, doch die wenigsten könnten die genauen Unterschiede zwischen den Beiden ausmachen. Um das zu ändern, werden nachfolgend zunächst die beiden Systeme definiert, um anschließend zu erläutern [Quelle: Mohammed Hübsch | FH Frankfurt] was die Unterschiede der beiden Systeme sind.

UI = USER INTERFACE
Das User Interface [UI] ist die Oberfläche, auf der die Interaktion zwischen Mensch und elektronischem Gerät [u. a. Computer, Mobilephone, ElectronicPad] stattfindet. Ziel dieser Interaktion ist die effektive Steuerung des elektronischen Geräts seitens des Menschen, der das Feedback des Geräts dazu nutzt, um operative Entscheidungen leichter treffen zu können. Das User Interface ist also die Plattform, auf der der Austausch zwischen Mensch und elektronischem Gerät stattfindet. Dafür wird zum einen eine physische Komponente [die Hardware] als auch eine logische Komponente [die Software] benötigt. Das Interface soll im besten Falle intuitiv, effizient und angenehm zu beherrschen sein.

 

Es existieren zahlreiche unterschiedliche UI`s. Die zwei wichtigsten bzw. relevantesten sind dabei das Graphical User Interface sowie das Web User Interface. Das Graphical User Interface [GUI] ist die grafische Benutzeroberfläche, die per Maus, Tastatur oder Touchmode steuerbar ist. Das Resultat wird vom elektronischen Gerät auf dem Monitor, Screen oder Display dargestellt. Das webbasierende User Interface oder Web User Interface [WUI] gewährleistet die Darstellung von Webinhalten, die via Internet generiert werden und die vom User per Web Browser einsehbar sind.
 

Das User Interface ist also die tatsächliche Gestaltung der Schnittstelle, die für eine gelungene, nahtlose und angenehme Interaktion zwischen dem Nutzer und dem Produkt sorgt. Ein Großteil der Arbeit am Interface besteht darin, das Verhalten des Interface Nutzers zu beobachten, auszuwerten und auf Basis dessen zu optimieren.

UX = USER EXPERIENCE

User Experience, abgekürzt UX, heisst aus dem Englischen übersetzt: Nutzererfahrung. Die Nutzererfahrung [UX] ist die Gesamtheit aller sinnlichen und emotionalen Eindrücke, die ein Nutzer bzw. Kunde beim Gebrauch von Produkten oder Dienstleistungen in seiner Umgebung als positives oder negatives Erlebnis wahrnimmt und die im Gehirn als Erinnerung haften bleibt.
 

Ziel des UX-Design ist die absolute Zufriedenheit des Users, der ein Produkt oder eine Dienstleistung nutzt. Eine positive User Experience erzeugt positive Eindrücke über alle Sinne und das Gefühl einen echten Nutzwert erhalten zu haben u.a. durch:

A. Ein gutes Gefühl erzeugt durch Freude; B. Waouuu-Erlebnis durch positive Überraschungen erzeugt Glücksgefühle; C. Dem User zuhören und ihn ernst nehmen; D. Schnelle Orientierung [auf Website, App]; E. Intuitive & einfache Bedienung; F. Ansprechendes, ästhetisches Design;  G. Gefühl, die Anwendung erleichtert das Leben und unterstützt den User; H. Hoher Nutzwert = Steigerung der Lebensqualität; I. Vertrauen und Sicherheit; J. “Glück”, das man mit Freunden teilen möchte – man wird zum Fan; K. Guten Geschmack; L. Guten Klang

Am erfolgreichsten ist die positive UX, wenn sie medienübergreifend [auf allen Kanälen] und ganzheitlich in der Produkt- bzw. Dienstleistungswelt des Unternehmens erlebbar ist und damit das Markenbewusstsein festigt. Das Ergebnis soll zur Kundenbindung und darüberhinaus zu begeisterten Fans führen. Fazit: Kunde happy = Unternehmen happy!

 

Die Einfachheit der Bedienung [Quelle: Inlinear Digital Marketing & Brasilien Blog] ist das oberste Gebot der User Experience, da der reizüberflutete Mensch absolut keinen Nerv hat auch noch Zeit mit Bedienungsanleitungen zu verlieren.

​FAZIT

In der Tat ist es ziemlich schwierig, die beiden Begriffe UI und UX voneinander zu trennen, da sie sehr eng miteinander verbunden sind.

Ein UI ist oft Teil der UX, allerdings kann eine UX auch ohne ein UI existieren. Gemeinsam haben sie, dass beide auf fast jedes Produkt angewendet werden können. Dass beide auf den Komfort des Benutzers ausgerichtet sind und Probleme vermehrt am Design, statt am Produkt, ausmachen.


Während das User Interface [UI] das ist was man sieht [also die Außendarstellung eines Produkts], besteht die User Experience [UX] aus Emotionen, aus einem Gefühl heraus, welches das Produkt "eindrucksvoll" beim Rezipienten hinterlässt. ​Während das User Interface ein Teil des Produktes ausmacht, ist die User Experience das gesamte Paket, die komplette Erfahrung, die der User macht.

Das Gemeine dabei ist, dass ein Produkt trotz schlechter UI funktionieren kann, wenn die UX gelungen ist. Umgekehrt ist es schwierig, sein Produkt erfolgreich zu gestalten, wenn man zwar über ein exzellent aussehendes Design verfügt, die Nutzbarkeit aber Mängel aufweist. Daher ist es ratsam, beide Komponenten möglichst miteinander zu kombinieren, um sein Produkt [*exzellentes Beispiel ist "Apple"] so interessant wie nur möglich zu gestalten.

 

 

CONTENT MARKETING  

"Im Netz mit Spannung umschlungen".

ZEIGEN STATT LESEN ist die zukünftige Devise, da der Kunde sich lieber mit interessanten Bildinhalten als mit reiner Textwerbung beschäftigt. Er will sehen um zu glauben! Ein Foto, eine Grafik, eine Animation, ein Film oder VideoClip kann Dinge konkret zeigen, die anderswo nur profan oder abstrakt zu lesen sind.
 

Content Marketing ist die moderne Marketingdisziplin, welche mit den oben genannten Elementen, mit hochwertigen, informierenden, beratenden oder unterhaltenden Inhalten Zielgruppen erreichen und ansprechen soll. Ziel dieser Inhalte ist es nicht sofort Kontaktanbahnungen [Leads] zu generieren, zu akquirieren oder zu verkaufen. In erster Hinsicht gilt es Sympathie zu gewinnen, Kompetenz zu zeigen, Mehrwert zu bieten und Vertrauen zu einem Unternehmen oder einer Marke aufzubauen und die potentiellen Käufer und Nutzer von Produkten und Dienstleistungen über die Unternehmenswebsite, über eigene Blogs und/oder über Social Media Plattformen von dessen Leistungsangebot zu überzeugen.

Darüber hinaus erreicht das Content Marketing den Inhaltsurheber und -produzenten als Berater, Experten oder Entertainer zu profilieren, der Kompetenzen, Wertversprechen und KnowHow durch seinen Content demonstriert anstatt sie nur zu behaupten.

So kann gerade in speziellen Nischen mit Content Marketing, im Rahmen wiederholbaren Erfolges durch beständige Sichtbarkeit und Reichweite, ein Erkennungsmerkmal und eine Markenpositionierung aufgebaut werden, die im Kopf des Kunden nachhaltig hängen bleibt..

Dies` gilt insbesonders für das SocialWeb, in dem hochwertig gelungene, visuell ansprechende Inhalte [Content] durch die Internetnutzer viral geteilt, weitergeleitet und entsprechend verbreitet werden. Mit Content Marketing und langfristig geschickten wie intelligenten Content Strategien, die auf authentische und glaubwürdige Inhalte sowie auf inspirierende Storys aufbauen, kann man schnell eigene Reichweiten erzielen und somit die Kundenbeziehung kontrolliert festigen.

 

"Content Marketing in Bewegtbild verdient diesen Namen allerdings erst dann, wenn es die DNA des Unternehmens oder der Marke auf interessante und relevante Art inszeniert, interpretiert oder ergänzt ohne dass die Marke deutlich als Absender erkennbar ist oder der Nutznießer in Erscheinung tritt" - so Fabian Schmidt von der Filmagentur/Dresden.

 

Dazu noch ein Interviewauszug von Jürgen Irlbacher [Creative Director Content / Kress Report] vom 18.11.2015 auf die Fragen:
 

> Welche Vor- und Nachteile bringt Content Marketing mit sich und wie wirksam ist Content Marketing? Was bringt es den Marken?

 

Jürgen Irlbacher:

Ich beschränke mich bei meiner Antwort mal rein auf Bewegtbild Content Marketing. In erster Linie geht es doch darum, dass die Marke eine engere Beziehung zum Kunden aufbaut. Was gibt es Schöneres, als wenn ich beispielsweise von meinem Lieblingsbaumarkt erklärt bekomme, wie ich richtig tapeziere? Oder von einem Hundefutterhersteller, wie ich am besten mit meinem Cocker Spaniel umgehe? Auf die Relevanz kommt es an. Und wenn der Content dann auch verkauft, dann ist Allen geholfen. Marken leben nun mal vom Handel.

Schwierig ist es, wenn der Absender nicht klar definiert ist und mir etwas untergejubelt werden soll.

Noch fehlt bei einigen Marken die redaktionelle Denke. Zudem ist nicht gelernt, dass redaktionelle Videos für Marken auch entsprechend hochwertig produziert werden sollten. Da wird schnell mal die nächste Videoproduktionsbude genommen. Billig steht dabei im Vordergrund. Bei Werbespots hingegen ist es gelernt, hochwertig zu produzieren. Und heutzutage geht es nicht nur ums Bewegbild, sondern um viel mehr. Unternehmen benötigen eine Content Strategie. Dazu gehört Zielgruppenkenntnis, Mediennutzungsverhalten und Kanalverständnis. Und Dirigenten, die diese komplexe Klaviatur beherrschen.

 

> Herr Irlbacher, welches sind Ihre Lieblingsbeispiele in punkto Content Marketing?

 

Jürgen Irlbacher:

Oh, da gibt es viele. Zum Beispiel habe ich jüngst auf einer Content Marketing Veranstaltung einen Malermeister kennengelernt, der mich in seinem Vortrag neben Cases von Audi und Nike sehr beeindruckt hat. Volker Geyer aus Frankfurt. Ein Mann, Mitte 50 würde ich sagen, der seit Jahren beherzt mittels Social Media einen Großteil seiner Kunden akquiriert. Er betreibt unter anderem einen HandwerkerBlog mit Einrichtungstipps und Wohnideen, hat 5000 "Besucher" pro Tag und mittlerweile über 20.000 Follower bei Twitter. Volker Geyer macht es "handmade" wie er sagt und hat damit nicht nur regional Erfolg. Er zeigte auf herrliche Art und Weise, dass gutes Content Marketing gar nicht so kompliziert und teuer sein muss. Auf die Authentizität und Kontinuierlichkeit kommt es an.

Vodafone hat mich - international gesehen - mit der Idee #Firsts begeistert. Menschen wurde geholfen, etwas zu tun, was sie schon immer mal machen wollten. Der Content bestand aus 7 Geschichten in 7 verschiedenen Ländern. Darunter waren zwei holländische Rentnerinnen, die zum ersten Mal in ihrem Leben geflogen sind - in einem extra gemieteten Privatjet. Ein sehr emotionaler und unterhaltender Film mit großer Reichweite ist dabei entstanden. Schönes Branded Entertainment!


Extrem überspannte, textlastige Werbebotschaften sind nicht mehr zeitgemäß. Dagegen eröffnen gute Bildsprachen, Erklär- oder Erlebnis-videos [w. ob. beschrieben] eine Alternative, die man sich gerne ansieht. Kleine Altagsgeschichten machen die Akteure lebendig sowie Funktionen und Zusammenhänge kurzweilig verständlich. Natürlich ist das Corporate Design eingebunden, spielt sich dabei jedoch nie in den Vordergrund sondern prägt sich ganz nebenbei ein, während der Story, dem Inhalt, den Figuren oder Protagonisten die volle Aufmerksamkeit und Sympathie gilt.

Fabian Schmidt von der Filmagentur Dresden bringt es auf den Punkt ...
"Durch Digitalisierung und Content Marketing hat das Medium Film eine völlig neue Rolle in der Unternehmenskommunikation gewonnen. Das Erreichen der avisierten Zielgruppe ist dank Web und Social Media einfacher denn je. Ist der Inhalt interessant, findet er auch seine Viewer - oder sie finden ihn. Kein Redakteur oder Programmchef muss der Veröffentlichung der Story zustimmen. Die Unternehmenskommunikation entscheidet selbst, welche Geschichten wie erzählt werden. Wichtig ist, Bewegtbild nicht nur als Imagefilm, WerbeClip, PresseFootage oder Veranstaltungstrailer zu verstehen - das Thema ist mittlerweile deutlich weiter. >>> Aufmerksamkeit und Reichweite durch relevanten Content lautet das Gebot der Stunde! Hier gilt es neue zielgruppenaffine Filmformate und Bildsprachen zu entwickeln und damit Botschaften kanalspezifisch zu interpretieren. Redaktionelle Geschichten mit Mehrwert, authentisch inszeniert. Geschichten über Markenbotschafter, über Menschen und ihre persönliche wie emotionale Beziehung zu Marken, das sorgt für Interesse und Verbreitung".

 

 

 

 

 
 

 

STORYTELLING IM CONTENT MARKETING  

"Von der Story gefesselt, umspielt uns die Werbung".

 

Im Content Marketing ist Storytelling für viele Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kommunikation mit dem Kunden geworden, da eine glaubwürdig erzählte Geschichte Aufmerksamkeit und Emotionen anregt und sich damit Kundenbeziehungen kontrolliert festigen lassen.


Eine lebendig erzählte Story gewinnt die Konzentration der Menschen leichter als eine nüchterne. Meist wirkt diese im Unbewussten weiter und Erkenntnisse reifen so noch nachhaltig fort. Gerade im Segment Bewegtbild kann eine gut erzählte Filmhandlung den Konsumenten durch eine packende Inszenierung, eine mitreißende Tonmischung sowie eine inspirierende Bildsprache für nahezu jedes Thema begeistern.

Beurteilungskriterien für die Qualität von Bewegtbildinhalten / Gute FilmStorys könnte man nüchtern und einfach so erfragen:

Erzählt der Film eine Geschichte? Erzählt der Film eine Geschichte von Menschen? Erzählt der Film eine Geschichte von interessanten Menschen? Erzählt der Film von interessanten Menschen, die etwas Interessantes erleben, erdulden, erreichen, verlieren, erkämpfen, bewahren? Erzählt der Film eine Geschichte von Menschen, die etwas interessantes erleben, das mit dem Erleben von vielen Zuschauern zu tun hat und sie sich damit vielleicht sogar indentifizieren können? Erzählt der Film eine Geschichte von Menschen, deren Emotionen sich vermitteln lassen, so dass der Zuschauer durch emotionale Erfahrung berührt und/oder gegebenenfalls Einsichten daraus gewinnen kann?
 

Storys, die diesen Fragen nicht standhalten, mögen ehrenwerte, individuelle Taten sein aber ihr Hauptziel scheint nicht darin zu bestehen, die Zuschauer zu bewegen oder anzuregen, sondern mehr, den Autor zu befriedigen und zu bestätigen.

 

Die Entscheidung über die Erzählstruktur sollte davon abhängig gemacht werden, wie Neugier, Emotion und Sympathie des Zuschauers oder des Konsumenten am besten geweckt werden kann. Die Geschichte braucht eine spannende Exposition, braucht Wendepunkte, Überraschungen, Konflikte und eine Auflösung. Sie braucht glaubwürdige Menschen, bei allem Erdachten. Menschen, die aus Situationen und Umgebungen heraus verständlich sind. Die beim Zuschauer/Konsumenten ankommenden Storys sind das Salz in der Suppe. Die Suppe muss der Drehbuchautor dann schon selbst kochen.


Geschichten können viele Aufgaben haben: Lebenserfahrung und Wissen weitergeben, Sachinformationen übermitteln, Problemlösungen aufzeigen, Denkprozesse einleiten, Rollenerwartungen definieren, Verhaltensänderung anregen, Repertoire an Verhaltensweisen erweitern, Unterhaltung, Normen und Werte vermitteln, Anschauungsvermögen fördern, zum Handeln motivieren, Hoffnung stiften oder Sinn geben.

 

Die Story muss auf jeden Fall gut und authentisch sein. Wenn sie den Kunden fesselt und ihn berührt, ihn auf weitere Entwicklungen gespannt sein lässt, er die Botschaft versteht und nachvollziehen kann und ihn die Story eventuell sogar zum aktiven Mitmachen animiert, können Produkt und Marke getrost in den Hintergrund treten. Der Kunde bekommt so das Gefühl, nicht nur als Konsument gesehen zu werden, wodurch eine intensivere, auch langfristig vertrauensvollere Bindung gegenüber Unternehmen und Marken entsteht.

Storytelling lebt von guten Geschichten. Storytelling weckt Emotionen - denn je emotionaler eine Geschichte erzählt wird, desto leichter fällt es Interesse darauf zu richten. Storytelling erzählt keine Märchen, sondern stellt sich der redaktionellen wie journalistischen Aufgabe Aufmerksamkeit für Inhalte [Content] zu schaffen und zu erhalten. Storrytelling belebt Dinge und bindet den Konsumenten in eine möglichst "bewegende" oder faszinierende Geschichte ein. Storrytelling verbindet glaubwürdige Inhalte sowie relevante Informationen mit unterhaltenden Elementen. Storrytelling verfügt über virale Kraft und verbreitet sich schnell über verschiedenste Netzwerke. Storytelling ersetzt profane und aufdringliche Werbung durch leidenschaftliche Herzstücke. Storytelling macht aus nur noch dahinglimmenden "Marketingfeuerchen" ein e-motionales und mediales Feuerwerk.
 

Storytelling in Unternehmen
 

In Unternehmen können Geschichten strategisch dazu eingesetzt werden, um Traditionen, Werte und Unternehmenskultur zu vermitteln, um Ressourcen zu wecken, aber auch um Konflikte in einer Metapher bildhaft und „unter die Haut gehend“ erfahrbar zu machen oder Lösungswege aufzuzeigen. Mitarbeitererzählungen werden genutzt, um Auskunft über die Unternehmenskultur zu erhalten und um kostspielige Prozessschwächen aufzudecken. Im Vergleich zu abstrakter Information haben Geschichten den Vorteil, wesentlich verständlicher und näher an der Lebenswirklichkeit des Empfängers zu sein, stärker im Gedächtnis zu bleiben sowie Sinn und Identität zu generieren.

 

 

SOCIAL MEDIA  

"Der direkte Draht zum Kunden".

 

Social Media beschreibt digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich online untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten [UserGenerated or UserDriven Content]. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewer-tungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Dabei unterstützen sie die Demokratisierung von Wissen und Informationen und entwickeln sich von Konsumenten zu Produzenten. Als Kommunikationsmittel werden dabei TEXT, BILD, AUDIO- oder VIDEOINHALTE verwendet.

Der Begriff "Social Media", so Wikipedia, wird aber auch für die Beschreibung einer neuen Erwartungshaltung an die Kommunikation genutzt und zur Abgrenzung von dem Begriff "soziale Medien" im Singular verwendet, da es sich um mehr handelt als um einzelne Medienkanäle.

 

Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen der Inhalte – unterstützt von interaktiven Anwendungen – betont auch der Begriff Web 2.0. Der größte Unterschied zu den traditionellen Massenmedien liegt darin, dass Social Media auf Interaktion zwischen den Nutzern beruht. Es funktioniert anders als Fernsehen oder Zeitung - nicht nach dem "SenderEmpfängerModell", sondern die Nutzer sind Bestandteil des Mediums. Erfolgreiche Beispiele für Social Media sind die Sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Soziale Interaktionen auf diesen Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung und wandeln mediale Monologe [one to many] in sozial mediale Dialoge [many to many] um.


Social Media lässt sich auf vielfältige Art für Unternehmenszwecke nutzen. Besondere Bedeutung hat hierbei das SocialMediaMarketing, eine Unterkategorie des Onlinemarketings, bei der durch die Beteiligung in diversen Social Media Diensten Ziele der Marketing Kommunikation erreicht werden sollen - so t3n digital pioneers. Hierfür eignet sich gut das Soziale Netzwerk Facebook, das für diesen Zweck Fanpages für Unternehmen anbietet. Das aufkeimende Interesse an den sozialen Medien ist zwar schon seit längerer Zeit zu beobachten, bekommt jedoch erst jetzt eine überaus exponierte, ansteigende Beachtung. Zahlreiche Unternehmen haben damit begonnen, das wirtschaftliche Potenzial dieser Medienform stärker zu nutzen. Derzeit etabliert sich mit der Sozioinformatik auch eine wissenschaftliche Disziplin, die sich insbesondere mit Fragestellungen zu sozialen Medien beschäftigt - so Wikipedia.

 

Hier ein paar Fakten:
Über 27Mio. aktive "Facebooker" allein in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Erhebung [Januar 2016] hatte Facebook rund 1,55 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit und belegt damit den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz liegt WhatsApp mit 900 Millionen monatlich aktiven Nutzern. Gefolgt von Instagram mit durchschnittlich 400 Millionen sowie Twitter mit 320 Millionen monatlichen Nutzern. Mehrere andere soziale Netzwerke mit hoher Reichweite kommen noch hinzu. So hat YouTube ebenfalls mehr als eine Milliarde Nutzer. Täglich werden dort Videos mit einer Gesamtdauer von mehreren 100Millionen Stunden wiedergegeben und Milliarden Aufrufe generiert. Die Anzahl der Stunden, die User auf dieser Web-Plattform ansehen, steigt jährich um 50%. Pro Minute werden mehr als 300 Stunden Videomaterial hochgeladen. Darüber hinaus gibt es YouTube in 75 Ländern und in 61 Sprachen. Insofern ist dieses Portal mittlerweile die wichtigste Social Media Distributionsplattform für Bewegtbild im Internet, gefolgt von Facebook, Twitter, Vimeo, Instagramm und Co.

Das kann kein "Marketing Communicator" und/oder kein Unternehmen mehr ignorieren.

Social Media ist längst zur lukrativen Marketingplattform für Unternehmen nahezu aller Branchen geworden und wird stetig an Bedeutung gewinnen. Hier lassen sich mit Marketing Kommunikation, passgenau und auf Augenhöhe, bestimmte Zielgruppen erreichen und entsprechende Botschaften auf diese ausrichten. Des Weiteren erlaubt es den Einfluss auf Zielgruppen in jedem Stadium des Entscheidungsprozesses. Die "ConsumerLabTrendStudie" des Handy-Herstellers Ericsson trifft hierzu folgende Aussage: "Indem die Grenzen zwischen Kommunikation und Medien verwischen, sind Konsumenten mehr als je zuvor bereit, BILD, AUDIO und VIDEO in ihre tägliche Kommunikation zu integrieren".  

  Das Wachstum der sozialen Medien hat nach wie vor einen großen Einfluss auf die Kommunikationsweise der Unternehmen mit ihren [potenziellen] Kunden. Da es die sozialen Medien erlauben, mit anderen Teilnehmern nicht nur zu kommunizieren, sondern auch zu interagieren, hilft das Social Media Marketing dabei, die netzaffinen Meinungsführer zu erreichen, die im SocialWeb besonders hohe Zahlen an Followern haben. Über diese Wege, auf denen technische und interaktive Features sowie Sehgewohnheiten und Erwartungen der SocialWebNutzer Rechnung getragen werden muss, können einzelne Produkte sowie Marken beworben oder sogar Produktentwicklungen vorange-trieben werden - mit direkter Rückmeldung ihres Zielmarktes, im Gegensatz zur Fernsehwerbung. Und so ganz nebenbei [quasi in Form eines "personal commercials"] nutzen auch Künstler oder Politiker die Tools des SocialMediaMarketings, um ihr „Image“ und ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

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